Atlas Runa
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About this story

Atlas Runa adapted the traditional Tuscan folktale Donkey That Lays Money into German for language learners.

Donkey That Lays Money

Donkey That Lays Money — watercolor illustration of a young Tuscan man watching a magical donkey produce gold coins.

Der Esel, der Geldstücke legt

Ein armer junger Mann lebte mit seiner Familie in einem kleinen Haus. Eines Tages half er einem alten Reisenden. Als Dank bekam er einen besonderen Esel.
„Wenn du die richtigen Worte sagst, legt dieser Esel Geldstücke auf den Boden“, erklärte der Reisende. „Benutze seine Gabe vorsichtig.“
Der junge Mann wollte den Esel seiner Familie zeigen. Der Heimweg war jedoch lang, deshalb übernachtete er in einem Gasthaus. Er stellte den Esel in den Stall und bat den Wirt um ein Zimmer.
Am Abend ging er noch einmal zum Tier. Er sagte die besonderen Worte, und mehrere Münzen fielen auf das Stroh. Der Wirt beobachtete alles durch ein kleines Fenster. In der Nacht brachte er den magischen Esel in seinen eigenen Stall. An seine Stelle stellte er einen gewöhnlichen Esel, der fast genauso aussah.
Am nächsten Morgen bemerkte der junge Mann den Tausch nicht. Zu Hause rief er seine Familie zusammen. Stolz sprach er die besonderen Worte aus, doch nichts geschah. Er versuchte es mehrmals. Der Esel sah ihn nur ruhig an. Seine Familie glaubte, er habe sich geirrt.
Der junge Mann untersuchte das Tier genauer. Nun sah er kleine Unterschiede an den Ohren und im Fell. Er erinnerte sich auch daran, dass der Wirt ungewöhnlich viele Fragen über den Esel gestellt hatte. Deshalb vermutete er, dass der Tausch im Gasthaus geschehen war.
Der junge Mann ging zurück zu dem alten Reisenden und erzählte, was passiert war. Dieser verstand sofort, dass jemand den Esel gestohlen hatte. Er gab dem jungen Mann einen Sack mit einem Stock darin.
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„Wenn ein Dieb diesen Sack öffnen will, rufst du den Stock“, sagte er. „Er hört erst auf, wenn du es befiehlst.“
Der Reisende warnte ihn, den Stock nur zu benutzen, um den Diebstahl zu beenden. Er sollte den Wirt nicht bestrafen, nachdem dieser alles zurückgegeben hatte.
Der junge Mann übernachtete wieder im selben Gasthaus. Er stellte den Sack gut sichtbar neben sein Bett und tat so, als würde er schlafen. Bald schlich der Wirt ins Zimmer. Als er den Sack öffnete, sprang der Stock heraus und schlug nach ihm.
Der Wirt lief durch das Haus, doch der Stock folgte ihm. Schließlich rief er: „Ich gebe alles zurück! Der magische Esel steht in meinem Stall.“
Der junge Mann befahl dem Stock anzuhalten. Der Wirt brachte den echten Esel und auch die Münzen, die er genommen hatte. Dann durfte er seinen gewöhnlichen Besitz behalten.
Der junge Mann kehrte nach Hause zurück. Diesmal prüfte er den Esel zuerst allein. Danach nutzte die Familie das Geld für Essen, Kleidung und notwendige Arbeiten, ohne die besondere Gabe öffentlich zu zeigen.

Comprehension Quiz

Was kann der magische Esel machen?

Wer tauscht den Esel aus?

Wie bekommt der junge Mann seinen Esel zurück?

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