Atlas Runa
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Beginner German Stories

Die drei kleinen Schweinchen

Es waren einmal drei Brüder Schweinchen. Der älteste heißt Paul. Der mittlere heißt Peter. Der kleine heißt Pim. Eines Tages sagt die Mutter: —Ihr seid schon groß. Jeder muss sein eigenes Haus bauen. Arbeitet gut und passt auf den Wolf im Wald auf.

Die drei Schweinchen gehen mit einfachen Werkzeugen aufs Feld. Die Sonne scheint. Nahe dem Dorf gibt es Stroh, Holz und Steine.

Paul, der älteste, will schnell fertig sein. —Ich baue ein Haus aus Stroh —sagt er—. Es ist leicht und schnell. Danach kann ich spielen.

Er sammelt viel Stroh. Er baut Wände aus Stroh und ein Dach aus Stroh. An einem Vormittag ist das Haus fertig. Paul setzt sich davor und spielt Flöte. Das Haus ist schwach, aber das stört ihn nicht.

Peter sieht das Strohhaus und schüttelt den Kopf. —Ich will etwas Besseres —sagt er—. Ich baue ein Haus aus Holz.

Er sägt Bretter und nagelt. Er arbeitet den ganzen Tag. Am Nachmittag hat er ein Holzhaus mit Tür und Fenster. Es ist ein bisschen stärker als das Strohhaus. Peter ist froh und kocht eine Suppe drinnen.

Pim sieht die Brüder und seufzt. —Ich will ein starkes Haus —sagt er—. Ich arbeite mit Steinen.

Pim arbeitet viel. Er trägt Steine. Er setzt Steine übereinander. Er macht eine dicke Tür und ein festes Dach. Es dauert mehrere Tage. Als er fertig ist, ist er müde, aber sein Haus ist stark. Paul und Peter lachen ein bisschen. —Pim, du arbeitest zu viel —sagen sie—. Komm spielen.

—Zuerst bin ich fertig —antwortet Pim.

Eines Abends kommt ein großer Wolf aus dem Wald. Er hat Hunger und sieht das Strohhaus. Er kommt näher und klopft an die Tür. —Schweinchen, Schweinchen, mach die Tür auf! —Nein —sagt Paul von drinnen—. Ich öffne nicht dem Wolf.

Der Wolf bläst mit viel Wind. Fuuuu! Das Strohhaus wackelt. Der Wolf bläst wieder. Das schwache Haus fällt. Paul rennt erschrocken zum Holzhaus von Peter. —Peter, der Wolf! Lass mich rein!

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Peter öffnet schnell. Die zwei verstecken sich drinnen. Der Wolf kommt zum Holzhaus und lächelt. —Schweinchen, macht die Tür auf! —Nein! —rufen Paul und Peter.

Der Wolf bläst. Der Wind ist stark. Das Holzhaus bewegt sich. Der Wolf bläst wieder, stärker. Die Wände knarren und fallen. Paul und Peter rennen zum steinernen Haus von Pim. —Pim, bitte! Der Wolf kommt!

Pim öffnet die starke Tür und die zwei kommen rein. Er schließt ab. Die drei Brüder sind drinnen. Das steinerne Haus bewegt sich nicht.

Der Wolf kommt wütend. Er bläst und bläst. Der Wind schlägt an die Wände. Er bläst, bis er müde ist. Das starke Haus fällt nicht. —Macht auf! —schreit der Wolf. —Nein! —antworten die drei.

Der Wolf geht um das Haus. Er sieht den Schornstein. —Ich gehe über das Dach —denkt er.

Pim hört Geräusche oben. Er macht ein sanftes Feuer im Kamin und stellt einen großen Topf mit heißem Wasser hin. Der Wolf kommt den Schornstein runter, spürt die heiße Luft, heult und springt raus. Er flieht in den Wald und kommt in dieser Nacht nicht zurück.

Im Haus sehen sich die drei Brüder an. Paul ist still. Peter auch. Pim füllt drei Teller mit Suppe. —Morgen kann ich euch helfen, mit Steinen zu bauen —sagt Pim.

Paul nickt. —Ich will auch ein starkes Haus.

Peter sieht die dicken Wände und lächelt. —Dieses Haus ist stark. Hier sind wir gut, drinnen, alle drei zusammen.

Draußen wird der Wind aus dem Wald leiser. Der Mond steigt über dem Feld. Die drei Schweinchen essen eine Weile still und sprechen dann über Türen, Dächer und Steine. Die Nacht ist lang, aber das starke Haus bleibt stehen.